Durchwanderung eines Geschoßsplitters nach der Harnröhre
E. Schumann · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1953 · Heft 08 · S. 229-232
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach multipler Handgranatensplitterverletzung am Gesäß und dammnahe wird die Möglichkeit der Durch Wanderung eines größeren Splitters in die Pars diaphragmatica urethrae beschrieben. Die Urethrozystographie zeigt, wie der Metallsplitter in einer zwiebeiförmigen Erweiterung der Harnröhre nach Art eines Kugelventils die Harnentleerung behindert. So findet das außergewöhnliche Krankheitsbild mit seinen ungewöhnlichen Beschwerden röntgenologische Erklärung. Der Weg zu weiterem zweckmäßigen urologisch-chirurgischen Vorgehen ist damit gewiesen.