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Neuroökonomie - empirische Wissenschaft vom Bewerten, Entscheiden und Handeln

Spitzer, M. · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2006 · Heft 1 · S. 15 bis 26

Dokument
89386
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
Spitzer, M.
Ausgabe
Heft 1 / 2006
Jahrgang 52
Seiten
15 bis 26
Erschienen: 2006-01-01 00:00:00
ISSN
0944-7652
DOI

Zusammenfassung

Der vorliegende Beitrag zeigt, dass die Neuroökonomie ein genuin neues wissenschaftliches Betätigungsfeld darstellt, das für den Ethiker Relevanz besitzt. Die vielfältigen Berührungspunkte von Neurowissenschaft und Ethik werden durch die Neuroökonomie um das Bemühen und eine naturwissenschaftliche Beschreibung der neuronalen Prozesse, die Handlungen hervorbringen, bereichert. Obwohl aus einer solchen Beschreibung dessen, was ist, nicht folgt, was sein soll, kann dennoch ein präskriptiver Diskurs nicht glücken, wenn er an diesen faktischen Rahmenbedingungen vorbei erfolgt.

Schlagworte

ETHIK ENTSCHEIDUNG BESCHREIBUNG WISSENSCHAFT Zeitschrift für medizinische Ethik Ostfildern