Locked-in - freigegeben für den TodWenn nur Denken und Fühlen bleiben -Neuroethik des Eingeschlossenseins
Kübler, A.; Weber, C.; Birbaumer, N. · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2006 · Heft 1 · S. 57 bis 70
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Dieser Artikel ist einer Gruppe chronisch kranker Menschen gewidmet, die durch schwerste körperliche Ausfälle soweit eingeschränkt sind, dass sie nicht mehr verbal kommunizieren können. Bei völlig intakter emotionaler und kognitiver Verarbeitung sind diese Menschen in ihrem gelähmten Körper eingeschlossen (locked-in). Denken und Fühlen sind vollständig erhalten, können aber nicht mehr ausgedrückt werden. Wir stellen eine Gehirn-Computer-Schnittstelle vor, die versucht, Kommunikation auch im Zustand schwerster Lähmung aufrecht zu erhalten. Der Locked-in-Zustand wird zu den schwierigsten und furchtbarsten Situatio…