Über „Kochung“ und „Gärung“ zum oxidativen Stoffwechsel
Ulrich Koehler, Mikail Aykut Degerli, Olaf Hildebrandt, Regina Conradt, Julian Koehler · Pneumologie · 2024 · Heft 02 · S. 131-134
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungDie Viersäftelehre oder Humoralpathologie (Hippokrates von Kos) sah Krankheit als ein Ungleichgewicht der Säfte. Galenos von Pergamon hat die Humoralpathologie vervollständigt und die Verdauung als Abfolge von „Kochungen“ beschrieben. Theophrastus von Hohenheim hat im 16. Jahrhundert versucht, die Viersäftelehre zu überwinden und die Medizin auf eine naturphilosophisch-alchimistische Grundlage zu stellen. Mit der „Iatrochemie“ im 17. Jahrhundert begann die Epoche der empirisch-experimentellen chemisch orientierten Medizin. Franciscus Sylvius Krankheitsauffassung fußt auf einem Ungleichgewicht von…