CareLit Fachartikel

Uterusruptur bei Abortinduktion: Vorausgegangene Sectio erhöht das Risiko

Magdalena Geretto · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2024 · Heft 02 · S. 111

Dokument
894015
CareLit-ID
Jahr
2024
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Autor:innen
Magdalena Geretto
Ausgabe
Heft 02 / 2024
Jahrgang 84
Seiten
111
Erschienen: 2024-02-01 00:00:00
ISSN
0016-5751

Zusammenfassung

Prostaglandine sind zur Geburtseinleitung nach vorausgegangener Sectio oder einem großen Gebärmuttereingriff kontraindiziert, da hier ein klarer Zusammenhang mit einer Uterusruptur besteht. Im Rahmen einer Abortinduktion, wenn kein lebensfähiger Fetus zu berücksichtigen ist, kommen Prostaglandine allerdings zum Einsatz. Da die Sectio-Raten weltweit steigen, ist es essenziell, die Abortinduktion mit Prostaglandinen in diesem Kontext zu verstehen. Henkel et al. untersuchten den Einfluss einer Abortinduktion mit Mifepriston und Misoprostol auf das Risiko einer Uterusruptur bei Frauen, die zuvor per Sectio entbunden…

Schlagworte

Geburtshilfe und Frauenheilkunde