Uterusruptur bei Abortinduktion: Vorausgegangene Sectio erhöht das Risiko
Magdalena Geretto · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2024 · Heft 02 · S. 111
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Prostaglandine sind zur Geburtseinleitung nach vorausgegangener Sectio oder einem großen Gebärmuttereingriff kontraindiziert, da hier ein klarer Zusammenhang mit einer Uterusruptur besteht. Im Rahmen einer Abortinduktion, wenn kein lebensfähiger Fetus zu berücksichtigen ist, kommen Prostaglandine allerdings zum Einsatz. Da die Sectio-Raten weltweit steigen, ist es essenziell, die Abortinduktion mit Prostaglandinen in diesem Kontext zu verstehen. Henkel et al. untersuchten den Einfluss einer Abortinduktion mit Mifepriston und Misoprostol auf das Risiko einer Uterusruptur bei Frauen, die zuvor per Sectio entbunden…