Verabreichung von Kontrastmittelinfusionen durch Arzthelferinnen – Urteil des Amtsgerichts Karlsruhe vom 4.4.1997
Hans-Jürgen Rieger · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1998 · Heft 03 · S. 63-64
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zum Sachverhalt Das Amtsgericht Karlsruhe hatte in einem inzwischen rechtskräftig gewordenen Urteil vom 4.4.1997 – 13 C 448/95 – über folgenden Sachverhalt zu entscheiden: Der klagende Patient (Kläger) verlangte vom beklagten Arzt, einem niedergelassenen Urologen (Beklagter) Schmerzensgeld und Ersatz des materiellen Schadens wegen eines angeblichen Behandlungsfehlers. Am 8.6.1994 begab sich der Kläger zur Anfertigung von Röntgenaufnahmen in die Praxisräume des Beklagten. Hierzu erhielt er von einer Arzthelferin auf Anordnung des Arztes eine Kontrastmittelinfusion in den linken Arm. Daraufhin verspürte er Schmerz…