Betrachtungen über die Besenginsterzubereitungen unter besonderer Berücksichtigung der homöopathischen Urtinktur
Herbert Schindler · Allgemeine Homöopathische Zeitung · 1958 · Heft 06 · S. 261-266
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Es wird einleitend kurz über chemische Prüfungen von Besenginster-Zubereitungen berichtet Dabei erwies sich die aus frischen Blüten nach 3 des HAB hergestellte Urtinktur ("Spartium") als praktisch sparteinfrei; sie enthält im wesentlichen das Flavonol Scoparin. 2. In Tinkturen aus frischen beblätterten Zweigen ist Spartein gut nachweisbar. Solche Auszüge haben sich in der Phytotherapie bei Herzrhythmusstörungen gut bewährt, und es wird vorgeschlagen, auch die hom. Urtinktur zukünftig anstatt aus den Blüten allein aus den Zweigen oder den Blüten und Zweigen zu bereiten. In den Zweigen ist neben…