Die chirurgische Behandlung des Mittelohrcholesteatoms
P. Strauss · Pädiatrische Praxis · 1982 · Heft 01 · S. 20-25
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Erhaltung der knöchernen Gehörgangswand bei der chirurgischen Entfernung eines Cholesteatoms ist mit einer hohen Rate an neuen Cholesteatomen belastet, die die Patienten gefährden. Die Rate der Rezidivcholesteatome kann durch konsequenten Wiederaufbau auch jedes kleinsten Defektes der Gehörgangswand mit Concha-Knorpel von 19% auf 4% gesenkt werden. Die Rate der Residualcholesteatome kann gesenkt werden durch eine Verbesserung der Operationstechnik (= übersichtlicher Einblick in den Kuppelraum) und eine Anpassung der Frequenz der Radikaloperationen an die Ergebnisse bei jedem einzelnen Operate…