Zur Klinik und Therapie maligner Non-Hodgkin-Lymphome der Nasennebenhöhlenregion*
L.-P. Löbe, D. Katenkamp · Pädiatrische Praxis · 1981 · Heft 06 · S. 334-337
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von 276 Malignomen der Nase und Nasennebenhöhlen, die von 1950 bis 1979 an der Universitäts-HNO-Klinik Jena behandelt wurden, waren 40 (14,5%) maligne Lymphome vom Non-Hodgkin-Typ. 18 von ihnen konnten nach den Kriterien der Kiel-Klassifikation eingestuft werden, wovon 11 hochmaligne (sieben immunoblastische) und sieben niedermaligne (alle immunozytische) Lymphome waren. Die Lymphomtypen und das bevorzugte Auftreten in der Schleimhaut der inneren Nase und des vorderen Siebbeines weisen auf die pathogenetische Bedeutung einer chronischen immunologischen Entzündung für die Tumorentstehung hin. Die…