Cuffschädigungen der Trachealschleimhaut bei Intubation
H. Frühwald, R. Schmiedl · Pädiatrische Praxis · 1980 · Heft 11 · S. 737-742
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung An der humanen Leichentrachea werden bei konstantem Perfusionsdruck (150 mm Hg) und variablem Cuffdruck (100, 150 und 200 mm Hg bei Hochdruck- bzw. 20, 30 und 40 mm Hg bei Niederdruckmanschetten) kompressionsbedingte Veränderungen des submukösen Gefäßnetzes untersucht. Hochdruckmanschetten sollten wegen der ausgeprägten Schädigungen nicht mehr verwendet werden; aber auch bei den modernen Niederdruckmanschetten kommt es schon bei geringen Cuffdrucken zu Füllungsdefekten der submukösen Gefäße. Diese Ergebnisse stimmen mit den von anderen Autoren im Tierversuch gewonnenen überein.