CareLit Fachartikel
Behandlung des Morbus Menière mit intratympanal appliziertem Gentamycin-Sulfat
C. L. Schmidt, Chl. Beck · Pädiatrische Praxis · 1980 · Heft 12 · S. 804-807
Dokument
894738
CareLit-ID
Jahr
1980
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Seit 1974 haben wir 59 Patienten mit schwerem ein- oder beidseitigem (2 Patienten) Morbus Menière mit intratympanaler Applikation von Gentamycin-Sulfat behandelt. Entgegen früherer Behandlungsversuche war das Ziel der Therapie nicht die Zerstörung des Vestibularapparates, sondern - gestützt auf neuere Untersuchungen über den Pathomechanismus des Morbus Menière - die Schädigung des sekretorischen Epithels, um der Bildung eines endolymphatischen Hydrops entgegenzuwirken. Bei über 90 % der Patienten wurde Symptomfreiheit erreicht.
Schlagworte
Morbus
Menière
Gentamycin-Sulfat
Zusammenfassung
Schwerem
Beidseitigem
Intratympanaler
Applikation
Behandelt
Entgegen
Früherer
Behandlungsversuche
Pädiatrische Praxis