Untersuchungen der kardialen Spätfolgen bei Kindern nach Langzeittokolyse mit Fenoterol und Verapamil
J. Stix, F. Dressler, E. Saling · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1982 · Heft 12 · S. 857-861
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Seit 1970 wird an der Arbeitsgruppe für Perinatale Medizin der FU Berlin/Städtischen Frauenklinik Berlin-Neukölln die vorzeitige Wehentätigkeit mit Fenoterol und Verapamil behandelt. Im Tierversuch und an isolierten fetalen Herzmuskelstreifen in vitro sind elektive Myokardfasernekrosen nach Stimulation mit hohen Konzentrationen von β2-Sympathikomimetika nachgewiesen. Durch die zusätzliche Gabe von Ca2+-Antagonisten sollen diese Läsionen vermeidbar sein. Fenoterol und Verapamil passieren die Plazenta. Um zu klären, ob die Langzeit-Tokolyse eine mögliche Auswirkung auf das fetale Myokard hat, wurde…