Kinästhesie
J. Thurner, M. Marcacci, L. Felli · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1981 · Heft 03 · S. 301-305
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Kinästhesie als Vorgang der Empfindungsvermittlung in Gelenken setzt Rezeptoren für die Aufnahme verschiedener Reizqualitäten und entsprechende Leitungsbahnen voraus. Sie werden in gebotener Kürze dargestellt und auch auf multipolare Ganglienzellen an der Außenseite der Ligamenta cruciata menschlicher Kniegelenke aufmerksam gemacht. Ihre mögliche funktionelle Bedeutung ist Gegenstand einer hypothetischen Erörterung mit der Annahme, daß sie möglicherweise die Schaltzentren für die Regulierung der Quantität und Qualität der Synovia darstellen.