Oszillatorische Impedanz als intraoperativer Lungenfunktionsparameter bei Skoliosepatienten
Ch. K. Spiss, F. Kummer, Ch. Tschakaloff, F. Meznik, W. Mauritz, G. Pflüger · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1980 · Heft 05 · S. 729-734
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 10 Patienten wurden während der Skoliosekorrektur nach HARRINGTON Veränderungen der Lungenfunktion mittels Blutgasanalyse und der nach der oszillatorischen Methode gemessenen Impedanz der Lunge festgestellt. Der Realteil des Widerstandes (Strömungswiderstand) ist von Anfang an erhöht und ändert sich im Verlauf der Operation nicht. Der Ausgangswert des Phasenwinkels war in den induktiven Bereich verschoben, mit fortlaufender intraoperativer Streckung kam es zu einer noch weiteren signifikanten Verschiebung. Als Ursache hierfür müssen die maximale Thorax- und Parenchymstarre, sowie Änderung des…