Perkutane Katheterdilatation von Karotisstenosen
K. Mathias, Ch. Mittermayer, H. Ensinger, W. Neff · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1980 · Heft 09 · S. 258-261
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 30 Hunden wurden 31 Karotisstenosen auf 3 verschiedene Arten erzeugt. Mit der perkutanen Katheterdilatation konnten 23 dieser Stenosen transfemoral beseitigt werden. Hochgradige harte Stenosen können dem Katheter einen unüberwindlichen Widerstand entgegensetzen. Histologische Untersuchungen an den diktierten Gefäßen zeigen umschriebene Wandveränderungen mit Untergang von elastischen Membranen. Aufgrund der Erfahrungen mit der Katheterdilatation an Becken-Beinarterien sowie Nierenarterien halten wir es für möglich, dieses Verfahren in ausgewählten Fällen bei der Karotisstenose einzusetzen.