Alloimmunthrombozytopenie der Neugeborenen durch thrombozytenspezifische Antikörper (Anti-PlA1)*
C. Mueller-Eckhardt, Ch. Förster, W. Kayser, G. Mueller-Eckhardt, H. Frisch, M. Grips, W. Kachel, H.-F. Kobel, R. von Kries, I. Mutz, M. Schönwetter · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1982 · Heft 06 · S. 216-219
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Acht Fälle einer neonatalen Immunthrombozytopenie durch thrombozytenspezifische PlA1-Antikörper konnten jetzt erstmals im deutschen Sprachraum gesichert werden. Das Krankheitsbild beruht auf einer fetomaternalen Inkompatibilität gegen Thrombozytenantigene. Alle Mütter waren gesund. Die Kinder hatten eine postpartal aufgetretene petechiale Blutungsneigung. In zwei Fällen kam es zu zerebralen Blutungen. Die optimale Therapie besteht in der Übertragung PlA1-negativer Thrombozyten (eventuell der Mutter). Geeignete serologische Methoden zum Nachweis der thrombozytären Antikörper stehen heute zur Verfü…