Diagnostische Bedeutung des pankreatischen Serumenzymmusters nach Stimulation mit Sekretin bei chronischer Pankreatitis
P. Malfertheiner, W. Bieger, G. Trischler, H. Ditschuneit · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1982 · Heft 22 · S. 849-853
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der pankreatische Serumevokationstest nach Sekretin hat durch die Möglichkeit der Bestimmung des immunreaktiven Trypsins und der Pankreas-Isoamylase wieder aktuelle diagnostische Bedeutung erlangt. Bei 34 Patienten mit gesicherter chronischer Pankreatitis fand sich nach Sekretinstimulation ein signifikant pathologisch erhöhter Serum-Trypsinanstieg (P < 0,01) bei leichter bis mittelgradiger Funktionseinschränkung (Gruppe I-II), kein Anstieg bei hochgradiger Insuffizienz (Gruppe III). Eine Sonderform stellten die Patienten mit Steatorrhoe und Obstruktion im Bereich des Pankreaskopfes dar; bei ihnen…