Rezidivbehandlung bei akuter lymphoblastischer Leukämie im Kindesalter: Langzeitremissionen nach erstem Knochenmarksrezidiv
U. Creutzig, G. Schellong · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1980 · Heft 32 · S. 1109-1112
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 15 Kindern mit akuter lymphoblastischer Leukämie, bei denen ein Knochenmarksrezidiv nach einer Erstremissionsdauer von 12 Monaten oder länger aufgetreten war, wurde eine intensive Chemotherapie nach dem West-Berliner Protokoll durchgeführt. Die Behandlung des ersten Schubes war nach den Richtlinien der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Leukämieforschung und -behandlung im Kindesalter von 1971 (Memphis-VII-Protokoll) erfolgt. Ein Kind starb während der Rezidivtherapie an einer Pseudomonas-Sepsis, die anderen 14 erreichten eine erneute Vollremission für 4 bis 50 Monate. Alle fünf Kinder, bei de…