Das hyperosmolare, nicht ketoacidotische Coma diabeticum als Komplikation eitriger Meningitiden
W. F. Haupt · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1980 · Heft 45 · S. 1565-1569
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei drei Patienten trat ein hyperosmolares, nicht ketoacidotisches Coma diabeticum als Komplikation einer eitrigen Meningitis auf. Wegen des langsamen Beginns der Hyperosmolalität sowie der Fehldeutung der hirnorganischen Anfälle und der zunehmenden Bewußtseinsstörung ergeben sich besondere diagnostische Schwierigkeiten. Therapeutische Probleme entstehen aus der Notwendigkeit der Behandlung mit Antikonvulsiva und mit natriumhaltigen Antibiotika, die in den Zucker- und Natriumhaushalt eingreifen. Die zu rasche Senkung der Serumosmolalität führt zu einer weiteren Verschlechterung des Hirnödems, ein…