Sklerotherapie effektiv zur Behandlung von venösen Malformationen
N.N. · Gefäßmedizin Scan · 2024 · Heft 01 · S. 46-47
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Venöse Malformationen (VM) sind mit einer Inzidenz von etwa 1,5 % die häufigsten kongenitalen Gefäßmalformationen. Diese dysplastischen Niedrigfluss-Gefäßkanäle bestehend aus reifem und nichtproliferativem Endothel resultieren aus einer lokalisiert oder diffus beeinträchtigten Gefäßmorphogenese. VM betreffen vorwiegend Weichgewebe und können damit vitale Strukturen miteinbeziehen. Dadurch ist häufig nur eine subtotale Exzision möglich, mit einem hohen Blutungs- und Rezidivrisiko, insbesondere bei großen und/oder diffusen Läsionen. In den 1980er Jahren wurden die ersten interventionellen Prozeduren mit Sklerother…