Der Konstitutionsbegriff in der Homöopathie
M. Furienmeier · Zeitschrift für Klassische Homöopathie · 1992 · Heft 05 · S. 180-186
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im Laufe der Zeit haben sich zwei homöopathische Richtungen herausgebildet, die sich immer weiter voneinander entfernen, ohne daß sich ihre Vertreter der Ursache dieser extremen Entwicklung bewußt sind. Die einen Homöopathen reduzieren den sehr seltenen »reinen Konstitutionstyp« auf wenige Merkmale oder Eigenschaften (z.B. »Essenz« genannt) und vermeinen, für den so etikettierten Patienten (z.B. »Feigling« = Lycopodium) sei eine einzige Arznei - eben das Konstitutionsmittel - in Hochpotenz und in großen Abstšnden lebenslšnglich bei (fast) allen Beschwerden indiziert. Die anderen Homöopathen…