Repertorisieren 100 Jahre Kents "Repertory" (Teil 1)
W. Klunker · Zeitschrift für Klassische Homöopathie · 1997 · Heft 02 · S. 47-68
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird gezeigt, daß das Erscheinen des Kentschen Repertoriums zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Zšsur für die Methodik der Mittelwahl in der genuinen Homöopathie setzte. Vor dieser Zeit orientierte sich die Mittelwahl nicht nur prinzipiell, sondern methodisch-praktisch primšr an der Materia medica, was zu Schwierigkeiten und Unsicherheiten führen mußte. Mit dem Kentschen Reperto-rium war die Methode der Repertorisation möglich geworden, die Materia medica rückte in die Rolle der Kontrollinstanz. Die Mittelwahl wurde zugleich einfacher und sicherer.