Späte extrapyramidale Hyperkinesen Klinik - Prävalenz - Pathophysiologie
W. Wöller, J. Tegeler · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1983 · Heft 04 · S. 131-157
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Späte extrapyramidale Hyperkinesen sind unwillkürliche choreiforme und athetoide Bewegungsstörungen, die sich vor allem in der Region des Mundes und der fazialisinnervierten Muskulatur manifestieren, aber auch Rumpf und Extremitäten betreffen können und nach meist längerer neuroleptischer Therapie auftreten. Für wissenschaftliche Fragestellungen stehen Schätzskalen und verschiedene mechanische und elektromyographische Meßmethoden sowie die Videotechnik zur Verfügung. Differentialdiagnostisch ist vor allem an spontane Hyperkinesen im höheren Lebensalter, an Chorea Huntington und an durch eine L-Do…