Untersuchungen zur peritumoralen Lymphströmung
H. R. Nitze, A. Glusa · Pädiatrische Praxis · 1985 · Heft 01 · S. 37-39
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 28 Tumoren des Kopfes und Halses wurde der peritumorale Lymphstrom mit 198 Au colloidale untersucht. In 10 Fällen wurde das Radiopharmakon von der Tumorperipherie meist einseitig, aber auch bilateral abtransportiert. Der Abfluß hing nicht vom Tumorstadium ab, wohl aber von der Lokalisation der Geschwulst: Tonsille und Zungengrund wurden wirksamer durchströmt als der Larynx. Bei nachweisbarem Lymphabfluß bestanden klinisch und histologisch erheblich häufiger Lymphknotenmetastasen. Der peritumorale Lymphstrom ist ein wichtiger Faktor für die lymphogene Metastasierung.