Diplopie als Erstmanifestation eines metastasierenden Prostatakarzinoms
S. Wolter, A. Heidenreich, P. Derakhshani, U. H. Engelmann · Aktuelle Neurologie · 1999 · Heft 03 · S. 137-139
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Intrakranielle Metastasen eines Prostatakarzinoms werden im Krankheitsverlauf mit einer Inzidenz von bis zu 32% beschrieben. Hirnnervenläsionen als Primärmanifestation eines Prostatakarzinoms hingegen sind mit vier in der Literatur publizierten Kasuistiken sehr selten. Diese dann als okkulte Karzinome bezeichneten Tumoren der Prostata werden häufig erst spät im Verlauf der Erkrankung diagnostiziert und weisen eine entsprechend ungünstige Prognose auf. Daher sollte beim Mann im Rahmen der Abklärung neurologischer Symptome auf dem Boden unklarer intrakranieller Raumforderungen das Prostatakarzinom…