Provokation eines epileptischen Anfalls durch transkranielle Magnetstimulation - eine Falldarstellung
K. E. Brogmus · Aktuelle Neurologie · 1998 · Heft 04 · S. 156-158
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 66jährigen dementen Frau, die an einem Normaldruckhydrozephalus und an einem chronisch entzündlichem Prozeß des ZNS - wahrscheinlich multiple Sklerose oder fraglich Folgezustand einer Borreliose - litt, trat unmittelbar nach einer transkraniellen Magnetstimulation erstmals ein sekundär generalisierter Anfall auf. Wahrscheinlich wurde ein zuvor im EEG nachgewiesener Herd aktiviert. Bisher wurde unter Anwendung einer nicht-hochfrequenten TMS nur bei Patienten mit Anfällen in der Anamnese oder mit Hirninfarkten eine Krampfauslösung beschrieben, so dass dieser Fall neue Fragen zur Sicherhei…