Prognosestellung bei apallischem Syndrom: Ist der Einsatz elektrophysiologischer Verfahren sinnvoll?
S. Wiethölter, D. Steube · Aktuelle Neurologie · 1997 · Heft 03 · S. 114-118
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der Prognoseeinschätzung bei apallischem Syndrom können neben bisher als etabliert angesehenen Parametern (Lebensalter, Ätiologie, Dauer des vegetativen Zu-stands) nach den vorgelegten Untersuchungsergebnissen an 30 apallischen Patienten verschiedener Ätiologie elektrophysiologische Zusatzuntersuchungen einen Beitrag leisten: 1. Ein bilateraler SEP- und/oder MEP-Verlust prognostiziert zuverlässig ein ungünstiges Outcome (Glasgow-Outcome-Score von 1 oder 2) am Ende der Rehabilitationsbehandlung. 2. Bei Kombination bihe-misphärischer EEG- und SEP-Veränderungen resultierte ebenfalls stets ein ung…