Status epilepticus: Ursache, Verlauf und Therapie bei 100 Patienten
J. Bauer, K.-F. Druschky, F. Erbguth · Aktuelle Neurologie · 1992 · Heft 06 · S. 165-170
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 100 Patienten, die an Status epileptici litten wurden retrospektiv untersucht. 63 Patienten litten an Grand mal-Status (GMS), 15 Patienten an Absencestatus (AS), 19 Patienten an Status einfach-partieller Anfälle (SEPA) und 3 Patienten an Status komplex-partieller Anfälle (SKPA). Im Gegensatz zum GMS scheint der SKPA eine seltene Form darzustellen, doch wird die Diagnose aufgrund der häufig wenig charakteristischen, nonkonvulsiven Symptomatik sicher oft verfehlt. ASE und SKPA manifestieren sich meist im Rahmen eines bereits bestehenden Anfallsleidens, während für GMS und SEPA häufig akute Erkranku…