Der zervikogene Kopfschmerz
V. Pfaffenrath · Aktuelle Neurologie · 1990 · Heft 02 · S. 58-60
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der zervikogene Kopfschmerz ist gekennzeichnet durch einen seitenkonstanten, dumpf ziehenden oder bohrenden, basalen Dauerschmerz von fluktuierender Intensität, überlagert von wenige Stunden bis zu Tagen dauernden Attacken. Er wird durch Kopfbewegungen ausgelöst bzw. verstärkt und strahlt typischerweise vom Nacken nach fronto-temporal aus. Gelegentlich können in nicht-radikulärer Ausbreitung homolateral Schulter und Arm mitbetroffen sein. Die Beweglichkeit der HWS ist eingeschränkt. Ipsilateral zum Kopfschmerz können fakultativ eine konjunktivale Injektion, eine Lakrimation und eine Lidschwellung…