CareLit Fachartikel

Indikation von Hirnbiopsien bei zerebralen Stoffwechselkrankheiten (einschließlich spongiöser Dystrophien und mitochondrialer Enzephalomyopathien)*

J. Peiffer · Aktuelle Neurologie · 1988 · Heft 03 · S. 75-81

Dokument
897244
CareLit-ID
Jahr
1988
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Aktuelle Neurologie
Autor:innen
J. Peiffer
Ausgabe
Heft 03 / 1988
Jahrgang 15
Seiten
75-81
Erschienen: 1988-06-01 00:00:00
ISSN
0302-4350

Zusammenfassung

Zusammenfassung Bei Stoffwechselkrankheiten, die sich auch oder überwiegend am Zentralnervensystem manifestieren, ist eine Hirnbiopsie aus diagnostischen Gründen in der Regel nicht indiziert. Haut-, Bindehaut-, Nerven-, Muskel- oder Leberbiopsien geben ausreichende Aufschlüsse und vermeiden die Risiken der Hirnbiopsie. Nur bei Verdacht auf Morbus Alexander oder auf die infantile Dystrophie kann nach Ausschluß anderer Krankheiten bei Bedarf nach genetischer Beratung eine Hirnbiopsie begründet werden.

Schlagworte

Aktuelle Neurologie