Bewertung vier unterschiedlicher serologischer Verfahren in der gynäkologischen Chlamydiendiagnostik
A. Clad, E. E. Petersen, J. Plünnecke, B. Jung, M. Kunze, H. M. Freidank · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1997 · Heft 11 · S. 640-643
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Genitale Chlamydieninfektionen persistieren bei Frauen und Männern über Jahre. Aufgrund der geringen Erregerzahl im Urogenitaltrakt kann der direkte Nachweis von Chlamydia trachomatis schwierig sein. In solchen Fällen stellt die Serologie eine hilfreiche diagnostische Ergänzung dar bei klinischem Verdacht auf eine Infektion oder Sterilität durch Tubenverschluß. Es wurden 178 Sterilitätspatientinnen (63 mit pelviskopisch nachgewiesenen verschlossenen, 115 mit offenen Tuben), 103 Frauen mit positivem Zervixabstrich, 100 Wöchnerinnen (6% positiver Zervixabstrich) und 100 Blutspender serologisch unte…