Klinische und prognostische Bedeutung tumorassoziierter Proteasen in der gynäkologischen Onkologie*
H. Graeff, F. Jänicke, M. Schmitt · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1991 · Heft 02 · S. 90-99
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Invasion und Metastasierung solider Tumoren sind an ihre Fähigkeit geknüpft, Strukturen ihrer unmittelbaren Umgebung aufzulösen und wieder aufzubauen. Prokoagulatorische Substanzen und Plasminogenaktivatoren, die die Gerinnung und die Fibrinolyse steuern, tragen wesentlich zum Auf- und Abbau einer „Fibrin-Fibronektin-Gelmatrix“ bei. Hieraus entwickelt sich die extrazelluläre Matrix, die unter Einschluß von Zellen das Tumorstroma bildet. Beim Ovarialkarzinom konnte über die Analyse von Tumorstromafragmenten belegt werden, daß die Protease Plasmin den Abbau von Fibrin und Fibronektin bewirkt. Weite…