Der Nachweis von Fibronectin zur Sicherung der Diagnose eines vorzeitigen Blasensprungs
A. Salfelder, M. Kagerah, W. Nugent, E. J. Hickl · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1992 · Heft 12 · S. 730-733
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Erkennung des vorzeitigen Blasensprungs ist hinsichtlich der klinischen Konsequenzen von erheblicher Bedeutung. Die bisherigen Methoden zum Nachweis von Fruchtwasser in der Scheide sind entweder ungenau oder mit einem erheblichen Risiko behaftet. Fetales Fibronectin wird im Chorion, insbesondere im Bereich der Haftzotten, gebildet und findet sich im Fruchtwasser in 5-10fach höherer Konzentration als im mütterlichen Serum. Diese Tatsache kann zur Erkennung von Fruchtwasser in der Scheidenflüssigkeit genutzt werden. Dazu dient ein Membran-Immuno-Assay, wobei fetales Fibronectin mit Hilfe monokl…