Mutter- und Vaterschaften nach Lebertransplantation
R. Raakow, N. Rayes, U. Büscher, R. Neuhaus, P. Neuhaus · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1999 · Heft 23 · S. 715-720
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung GRUNDPROBLEMATIK UND FRAGESTELLUNG: Durch die Lebertransplantation wird Patienten mit zuvor terminalem Organschaden eine langfristige Lebensperspektive bei guter Lebensqualität ermöglicht. Von den überwiegend jüngeren Organempfängern wird deshalb zunehmend die Frage gestellt, ob ein Zustand nach Lebertransplantation die Mutter- oder Vaterschaft mit einem kalkulierbaren Risiko zuläßt. PATIENTEN UND METHODIK: Innerhalb von 9,5 Jahren wurden in unserer Klinik 1000 Lebertransplantationen bei 911 Patienten durchgeführt. Die potentielle Möglichkeit zur Mutter- bzw. Vaterschaft bestand für 163 weibliche…