Normale Latenzen somatosensorisch evozierter corticaler Potentiale - ein zusätzliches Kriterium für die Diagnose Rett-Syndrom
W. Görke · Klinische Pädiatrie · 1989 · Heft 02 · S. 93-97
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei vier Mädchen im Alter von 2 1/2 bis 17 Jahren mit nach klinischen Kriterien gesichertem Rett-Syndrom wurden beiderseits somatosensorisch evozierte corticale Potentiale nach Reizung des Nervus medianus (Med SEP) kontralateral abgeleitet. Ebenso wie Verma und Mitarbeiter (1987) bereits bei drei anderen Kindern mit Rett-Syndrom beobachten konnten, waren auch im vorliegenden Krankengut normale Latenzzeiten festzustellen. Dies läßt die Ermittlung normaler Latenzzeiten somatosensorisch evozierter Potentiale als wichtiges zusätzliches diagnostisches Kriterium für die Diagnose Rett-Syndrom ansehen.