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Ernst Rüdin - ein Schweizer Psychiater als ,,Führer" der Nazipsychiatrie - die ,,Endlösung" als Ziel

U. H. Peters · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1996 · Heft 09 · S. 327-343

Dokument
897559
CareLit-ID
Jahr
1996
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie
Autor:innen
U. H. Peters
Ausgabe
Heft 09 / 1996
Jahrgang 64
Seiten
327-343
Erschienen: 1996-09-01 00:00:00
ISSN
0720-4299

Zusammenfassung

Zusammenfassung Werk und Leben des Deutsch-Schweizer Psychiaters Ernst Rüdin, der bis in die Gegenwart hinein als ,,Vater der psychiatrischen Genealogie" geehrt wurde, führen bei einem Studium der Quellen zu einem anderen Bild. Rüdin wurde frühzeitig Rassenfanatiker und forderte als Propagandist für die Reinheit des ,,germanischen Volkes" unablässig Zwangsmaßnahmen zur Verhinderung der Fortpflanzung von psychisch Kranken und anderer rassisch unerwünschter Personen. Mit solcher Zielsetzung wandte er sich der psychiatrischen Forschung zu. Die in Rüdins Monographie über die Vererbung der Dementia praecox vorgelegte…

Schlagworte

Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie