Der Nasenrachenraum und die Rachenmandel in der Geschichte der Otologie und Rhinologie
H. Feldmann · Pädiatrische Praxis · 1999 · Heft 05 · S. 280-289
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANATOMIE, NOMENKLATUR, ERSTE KLINISCHE BEOBACHTUNGEN: Im Altertum und Mittelalter kannte man die hinteren Nasenöffnungen (griechisch choane = Trichter) und wußte, dass Katarrhe der oberen Luftwege bei Kindern häufig sind, brachte dies aber noch nicht mit besonderen anatomischpathologischen Veränderungen in Verbindung. Der Tübinger Anatom H. von Luschka beschrieb 1868 erstmals ausführlich den Nasenrachenraum und prägte u.a. den Ausdruck „Rachenmandel”. Die Ohrenärzte des 19. Jahrhunderts wie Kramer und Toynbee stellten zwar die Eustachische Tube in den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen und führten z…