Olfaktorisch evozierte Potentiale (OEP) und Contingent Negative Variation (CNV) bei der Begutachtung von Riechstörungen*
G. Matern, Chr. Matthias, D. Mrowinski · Pädiatrische Praxis · 1995 · Heft 02 · S. 118-121
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der Begutachtung des Riechvermögens werden normalerweise die bekannten subjektiven Tests (Schnüffelprobe, gustatorisches Riechen, Trigeminustest) durchgerührt. In Zweifelsfällen ist ein von der Aussage des Probanden unabhängiger objektiver Riechtest zweckmäßig. Durch die simultane Registrierung olfaktorisch evozierter kortikaler Potentiale und der Contingent Negative Variation ist es möglich, nicht nur die Riechempfindung, sondern auch das Geruchsunterscheidungsvermögen zu testen. In Fällen von Parosmie, bei denen für unterschiedliche Duftarten ein gleichartiges Fehlriechen besteht, kann also…