27 Jahre Erfahrung mit der transtympanalen Aminoglykosid-Behandlung des Morbus Menière*
G. Lange · Pädiatrische Praxis · 1995 · Heft 12 · S. 720-723
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Die intratympanale Gentamycintherapie (Refobacin®) der einseitigen Menière'schen Krankheit richtet sich erfolgreich gegen die schweren Schwindelanfälle. Ihr einziger Nachteil besteht in der Möglichkeit einer Hörschädigung durch das ototoxische Antibiotikum auf der behandelten Seite. Aus diesem Grunde sind solche Patienten am besten geeignet, die bereits einen krankheitsbedingten einseitigen Hörverlust haben und die unter schweren Schwindelattacken leiden. PATIENTEN UND METHODE: Seit 1976 wurden 61 Patienten mit intratympanalen Gentamycininstillationen behandelt. Zwei- bis fünfmal übe…