Komplementärmedizinische Basisgenetik: der Histaminabbau
Michael Kramer, Thomas Welt, Vilmos Fux · Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin · 2024 · Heft 01 · S. 27-33
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungHistamin wirkt in der Peripherie als Gewebshormon und im zentralen Nervensystem (ZNS) als Neurotransmitter. Eine verstärkte Histaminwirkung manifestiert sich als Histaminintoleranz mit Symptomen wie Urtikaria, Magen-Darm-Problemen und Asthma. Im ZNS kann sie zu Schlafstörungen, Hyperaktivität und Neigung zu psychischen Erkrankungen führen. In der vorliegenden Arbeit wird die Rolle genetischer Varianten der histaminabbauenden Enzyme behandelt, die einen Einfluss auf die Funktion von Histamin haben. Histamin wird in der Peripherie extrazellulär durch das Enzym Diaminoxidase (DAO) abgebaut, und intra…