CareLit Fachartikel

Sind Cialit-konservierte Ossikel als Mittelohrimplantate bakteriologisch noch vertretbar?

K. B. Hüttenbrink, P. Weidenfeller · Pädiatrische Praxis · 1990 · Heft 06 · S. 327-332

Dokument
898823
CareLit-ID
Jahr
1990
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Pädiatrische Praxis
Autor:innen
K. B. Hüttenbrink, P. Weidenfeller
Ausgabe
Heft 06 / 1990
Jahrgang 69
Seiten
327-332
Erschienen: 1990-06-01 00:00:00
ISSN
0935-8943

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die mikrobizide (keimabtötende) Wirkung des Cialits ist konzentrationsabhängig. So ist eine komplette Eliminierung aller Krankheitserreger nur in der hochtoxischen, in der Klinik nicht eingesetzten Konzentration 1:2000 zu erwarten. In der praxisüblichen 1:5000-Lösung jedoch können Keime überleben, wie in bakteriologischen Untersuchungen, die den Klinikalltag nachahmten, festgestellt wurde. Diese konzentrationsabhängige Wirkung erklärt auch die widersprüchlichen Literaturangaben. Zur Verhinderung der Übertragung bakterieller und viraler Infektionen (HIV) wird daher die Autoklavierung des Implantat…

Schlagworte

Pädiatrische Praxis