BERA-Untersuchung mit Knochenleitungshörer bei Gehörgangsatresie und Mikrotie*
P. Flämig, G. Gerull, D. Mrowinski · Pädiatrische Praxis · 1989 · Heft 02 · S. 92-94
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Schalleitungshörverlust ist aus der Latenzverschiebung der akustisch evozierten Hirnstammreaktion Jewett V zu ermitteln, wobei allerdings andere latenzverlängernde Befunde auszuschließen sind. Es ist daher vor allem bei der Untersuchung von Kleinkindern wichtig, zusätzlich die Knochenleitungsschwelle zu ermitteln. Es sind zwei Knochenleitungshörer ausgewählt worden, die mit Hilfe einer „inversen Filterung” eine gute Übertragung des Klickreizes und damit eine schwellennahe Messung ermöglichen. Bei der Anwendung des Knochenhörers an Säuglingen ist die Behinderung der Schallübertragung durch die…