Manifestation maligner Lymphome im Kopf-Hals-Bereich unter besonderer Berücksichtigung der Speicheldrüsen*
J. Brauneis, M. Schröder, R. Laskawi · Pädiatrische Praxis · 1989 · Heft 11 · S. 607-610
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im Krankengut der Universitäts-HNO-Klinik Göttingen haben maligne Lymphome einen Anteil von 13% an den malignen Tumoren des Kopf-Hals-Bereiches. Bei 104 untersuchten Lymphompatienten unserer Klinik handelt es sich in 75% um ein Non-Hodgkin-Lymphom. Bei 55% der Fälle waren die Speicheldrüsen in das Krankheitsgeschehen einbezogen. Bei der Glandula parotis sind neben den paraglandulären Lymphknoten auch häufig intraglanduläre Lymphknoten oder das Drüsenparenchym selbst befallen. Bei der Glandula submandibularis kommt praktisch nur ein Befall paraglandulärer Lymphknoten vor. Ca. 2/3 aller Non-Hodgkin…