Die Duplikatur des Gehörganges
J. Strutz, W. Mann · Pädiatrische Praxis · 1989 · Heft 12 · S. 694-697
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die seltene Hemmungsmißbildung der ersten Kiemenfurche führt zu einer Gehörgangsduplikatur. Diese kann klinisch als rezidivierende Halsfistel, Parotisfistel oder Lymphknotentuberkulose imponieren. Die Gehörgangsduplikatur tritt in zwei unterschiedlichen Erscheinungsformen auf: als epitheliales Gangsystem, das parallel zum äußeren Gehörgang angeordnet ist (Typ I nach WORK), oder mit einem zusätzlichen mesenchymalen Knorpelgewebe und engen, aber variablen Beziehungen zum N. fascialis (Typ II nach WORK). Entwicklunsgeschichtlich scheint der Zeitpunkt der Störung richtungsgebend zu sein. Es werden se…