Die Lymphadenitis toxoplasmotica - eine Zoonose*
D. Knöbber, W. Schätzle · Pädiatrische Praxis · 1987 · Heft 02 · S. 70-72
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In den Jahren 1975-1985 wurden an den Universitäts-HNO-Kliniken Homburg/Saar und Köln 49 Patienten mit einer Halslymphknoten-Toxoplasmose stationär behandelt. Typisch sind plötzlich auftretende Halslymphknotenschwellungen ohne Fieber. Meistens fanden sich kleine bewegliche, derbe, indolente Lymphknoten im oberen Venenwinkel oder submandibulär. Typische Veränderungen der Laborparameter werden bei der Lymphknoten-Toxoplasmose nicht beobachtet. Die Diagnose wird durch die histologischen Lymphknotenbefunde gestellt und durch serologische Blutuntersuchungen gesichert. Im eigenen Krankengut konnten dre…