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Der Traum als Mittel der Diagnose, der Heilung und der Lebensorientierung in der antiken Welt

F. Strunz · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1994 · Heft 10 · S. 389-398

Dokument
898873
CareLit-ID
Jahr
1994
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie
Autor:innen
F. Strunz
Ausgabe
Heft 10 / 1994
Jahrgang 62
Seiten
389-398
Erschienen: 1994-10-01 00:00:00
ISSN
0720-4299

Zusammenfassung

Zusammenfassung Der Traum wird üblicherweise mit den Namen von Freud und Jung und dem von ihnen initiierten Traumverständnis in Verbindung gebracht. Ziemlich unbekannt ist daneben geblieben, daß das Altertum die Erforschung des Traums mit denselben Zielen verfolgte, die auch in der Absicht heutiger ärztlicher und psychologischer Therapie liegen. Durch Hippokrates und die anderen griechischen Ärzte wurde der Traum Indikator somatischer Störungen. In den Tempelinkubationen fanden Krankenheilungen statt, die direkt von göttlichen Träumen herbeigeführt oder veranlaßt wurden. Die populäre Traumdeutung diente der Lebe…

Schlagworte

Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie