Die Rolle der Papillomviren in der Ätiologie des Zervixkarzinoms
M. v. Knebel Doeberitz · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1990 · Heft 07 · S. 511-517
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In den letzten fünfzehn Jahren hat man eine Reihe von Hinweisen gefunden, die eine Beteiligung bestimmter Typen der humanen Papillomviren an der Entstehung des Zervixkarzinoms nahelegen. Frühe Berichte wiesen darauf hin, daß Frauen mit durch Papillomviren induzierten zytologischen Veränderungen des Zervixepithels ein sehr hohes Risiko haben, an einem Zervixkarzinom zu erkranken. Durch Untersuchungen mit neuen, sehr sensitiven Verfahren zum Nachweis der viralen Nukleinsäuren weiß man heute, daß latente Papillomvirusinfektionen sehr weit verbreitet sind, und daß nur ein kleiner Anteil der Infiziert…