Schutz vor HIV-Infektionen in der operativen Gynäkologie und Geburtshilfe
H. A. Hirsch · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1990 · Heft 09 · S. 665-669
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der berufsbedingten HIV-Infektion des medizinischen Personals ist Blut bisher die einzige Infektionsquelle von Bedeutung. Maßnahmen zur Verhütung dieser Infektionen müssen deshalb darauf abzielen, vor allem Kontakt mit Blut von HIV-infizierten Patienten zu vermeiden. Da der HIV-Status der Patientinnen und evtl. andere durch Blut übertragbare Infektionen (Hepatitis) bei gynäkologischen Eingriffen und Geburten häufig nicht bekannt sind, müssen die nachfolgend genannten Schutzmaßnahmen bei allen Patientinnen routinemäßig angewendet werden. Grundsätzlich sollten bei Kontakt mit Blut, Körperflüssi…