CareLit Fachartikel

Zum Leistungsanspruch des gesetzlich Krankenversicherten bei schwerwiegenden, schulmedizinisch nicht therapierbaren Erkrankungen - Konsequenzen für die Arzneimittelversorgung und…

Patienten Rechte, Frankfurt · 2006 · Heft 1 · S. 3 bis 13

Dokument
89896
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Patienten Rechte, Frankfurt
Autor:innen
Ausgabe
Heft 1 / 2006
Jahrgang 5
Seiten
3 bis 13
Erschienen: 2006-01-01 00:00:00
ISSN
1610-9171
DOI

Zusammenfassung

Es ist mit den Grundrechten aus Art 2 Abs 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip und aus Art 2 Abs 2 Satz 1 GG nicht vereinbar, einen gesetzlich Krankenversicherten, für dessen lebensbedrohliche oder regelmäßig tödliche Erkrankung eine allgemein anerkannte, medizinischem Standard entsprechende Behandlung nicht zur Verfügung steht, von der Leistung einer von ihm gewählten, ärztlich angewandten Behandlungsmethode auszuschließen, wenn eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf Heilung oder auf eine spürbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf besteht. (Leitsatz des Gerichts)

Schlagworte

THERAPIE KRANKENKASSE STANDARD SCHULMEDIZIN LEISTUNG ARZNEIMITTELVERSORGUNG RECHTSPRECHUNG ES BEURTEILUNG PRAXIS ZULASSUNG PATIENTEN GESCHLECHT KRANKHEIT LEBENSERWARTUNG VERZÖGERUNG