Arterielle Gefäßschäden nach Strahlentherapie
E. Paes, F. Treitschke, P. Suhr, J.–M. Friedrich, V. Mickley, J. F. Vollmar · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1991 · Heft 01 · S. 39-43
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zwischen 1980 und 1990 wurden zwölf Patienten wegen arterieller Strahlenschäden behandelt. Das Zeitintervall zwischen Symptombeginn und der Strahlentherapie des Malignoms betrug durchschnittlich 7 Jahre (1 Monat bis 29 Jahre). Als typischer gefäßmorphologischer Befund fand sich eine im ehemaligen Bestrahlungsfeld gelegene Gefäßobliteration, die sich damit in ihrer Lokalisation von typischen arteriosklerotisch bedingten Gefäßveränderungen unterschied. Zehn Patienten wiesen eine Strahlenschädigung der Haut und des perivaskulären Gewebes auf. Als Therapie der Wahl gilt die extraanatomische Gefäßreko…